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Kaffee im Fairtrade gehandelt

Kaffee im Fairtrade gehandelt

Neuer Trend: Kaffee im Fairtrade gehandelt

Der Kaffee ist ein bedeutsames Exportgut. So gerne wie er konsumiert wird, so umständlich ist seine Produktion. Mehr als 25 Mio. Bio-Bauern wenden all ihre Mühe für die Herstellung auf, erhalten jedoch kaum Lohn. Insbesondere auf den südlichen Kontinenten ist die Kaffeeherstellung ein bedeutender Teil der Wirtschaft.

Die größten Export-Länder sind gleichzeitig auch Entwicklungsländer. Da die Familien aus europäischer Sicht gesehen unter armseligen Umständen leben, setzen sich Organisationen dafür ein, dass der Verkauf des Getränks unter Berücksichtigung von Fairtrade gehandelt wird. Dadurch bekommen die Menschen Unterstützung bei ihrer Fertigung und derjenige, der den Espresso genießt, kann nicht bestreiten, dass die Fabrikation auch ohne Kinderarbeit oder andere minderwertige Hilfsmittel vonstattenging.

Verschiedene Fachorganisationen werden auch regelmäßig mit Auszeichnungen für ihre Förderungen und Einsätze belohnt. Dadurch werden sie in ihrer Tätigkeit noch mehr angespornt.

Kaffee aus Indien in Fairtrade gehandelt

Das Motiv, warum die Tatsache, ob das Getränk in Fairtrade gehandelt wurde eine gesellschaftliche Rolle spielt, liegt auch in der Historie des Produkts. Der Marktpreis für den Kaffeegenuss war immer schwankend, weswegen im Jahre 1962 das Internationale Kaffeeabkommen in den Entwicklungsländern verabschiedet wurde. Diese Abmachung sollte zukünftigen Kaffeekrisen vorbeugen.

Insgesamt entschieden sich 44 Export- und 18 Importländer für die Setzung von Mindestpreisen für ihre Produkte. Bis in die 80er Jahre funktionierte dieser Beschluss recht gut. Danach kamen jedoch andere Länder hinzu, die wiederum andere Handelspreise festlegten und der allgemeine Wert des Getränks sank stets tiefer.

1994 wurde ein neues Agreement gefasst, in dem die Begünstigung der überstaatlichen Kaffeeorganisation geregelt wird. Durch die Zerstörung von Kaffeeplantagen in den Entwicklungsländern steigt der Preis kontinuierlich wieder an, unterliegt allerdings einer ständigen Schwankung.

Kaffee aus Entwicklungsländern im Fairtrade gehandelt

Produkte, die im Fairtrade gehandelt wurden, schenken den Käufern ein reines Gewissen beim Erwerb. Sie können davon ausgehen, dass die Bio-Bauern, die den Flavoured-Coffee im Rahmen eines Partnerprogramms von Fairtrade erzeugt haben, diesen auch unter entsprechend sozialen Umständen herstellen konnten, weil sie das nötige Geld bekamen.

Daher sollte beim Erwerb von biologischen Produkten insbesondere immer darauf geachtet werden, woher das Fabrikat stammt. Häufig kennzeichnen spezielle Siegel den Artikel, die für fairen Handel stehen und auch das Bio-Zeichen ist ein Symbol dafür, dass das Getränk aus der Natur stammt. Ein qualitativer Naturkaffee findet sich insbesondere im Netz und beim lokalen Bio-Händler.

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