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Bio Kaffee: Vor- und Nachteile

Bekannt unter den Trinkern ist der industriell produzierte Kaffee gleichermaßen wie der Bio-Kaffee. Die erste Differenz, die auffällt, ist der Anschaffungspreis. Darüber hinaus sind jedoch auch andere Abweichungen zu bemerken. Die biologische Version ist deutlich gesünder und gerade für Menschen mit Unverträglichkeiten die optimale Wahl. Überdies engagiert sich jede Person, die die natürliche Ausführung trinkt, auch für die Umwelt.

Die Kaffeebohnen werden nicht mit Chemikalien besprüht und auf andere Art geröstet wie Industriekaffee. Normale Bohnen werden im Regelfall bei 400°C innerhalb von fünf Minuten zubereitet. Die naturbedingte Auffassung wird mit viel Feingefühl 20 Minuten lang ausgetrocknet. So wird das Getränk weniger bitter im Geschmack und es wird ein echtes Aroma geschaffen. Einen solchen Genuss lassen sich Kaffeekenner nicht entgehen. Daher wird diese Form des Getränks nur in speziell dafür vorgesehenen Geschäften angeboten.

Pluspunkte Bio-Kaffee: Fair Trade und Gesundheit stehen im Vordergrund

Die modernen Röstmethoden verstärken das Aroma vom Bio-Kaffee und reduzieren den Gehalt der Bitterstoffe. Dies hat einen enormen Einfluss auf den Gout und der Lebensbereich der Herstellerländer wird entlastet. Ein aromatisierter Kaffee hat auch einen sozialen Aspekt als Basis. Der Industriekaffee hat einen festen Handelspreis. Die Biobauern in den Drittländern hingegen bekommen lediglich eine geringe Abgeltung für die Produktion und das Minimum für ein vernünftiges Leben kann nicht erreicht werden.

Um die finanziellen und sozialen Kriterien auszugleichen, setzen sich viele Organisationen für den Fairtrade ein. Mit dieser Maßnahme werden die Entwicklungsländer unterstützt und die Bauern in ihrer Fertigung gefördert. So wird ermöglicht, dass der Lieblingskaffee in Europa stets erhalten bleibt und auch weiterhin in exzellenter Güte hergestellt wird. Mit diesem Gleichgewicht werden sowohl die Kunden als auch die Erzeuger befriedigt.

Minuspunkte Bio-Kaffee: Chaos durch zahlreiche Marken und hohe Kosten

Der Bio-Kaffee ist – im Kontrast zum klassischen Getränk – teurer. Der Handelspreis ist jedoch die Güte wert, denn das Ergebnis aus einem echten Vollautomaten ist beeindruckend. Hier sollte der Interessent natürlich selbst bestimmen, ob es sich für ihn lohnt, mehr Geld für einen richtigen Cappuccino zu investieren.

Negativer ist der Aspekt, dass der Kaffeemarkt überfüllt ist von Herstellern und regelmäßig neue hinzukommen. Jeder Produzent wendet eine andere Vorgehensweise an, um die Kunden von sich zu überzeugen. So ist der Begriff „biologisch“ mittlerweile nicht eindeutig. Jeder Kaffeekäufer sollte die Verschiedenheiten der Biozeichen kennen oder sich darüber informieren. Lediglich die EG-Öko-Verordnung ist in der Bundesrepublik eine glaubwürdige Organisation, an der man sich orientieren kann.

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